Südamerika 2

Hier sieht man eine Karte des Nordens von Südamerika. Rot eingezeichnet ist die Route meiner Reise, mit Start und Ende in Caracas (Venezuela).

Caracas (Venezuela)
Die Hauptstadt Venezuelas zeigt sich nicht gerade in bestem Licht: Unsichere Straßen (zumindest nachts), Hotelknappheit und hohe Preise. Ein Taxi vom eine Stunde entfernten Flughafen kostet beispielsweise 50 Euro. Falls also die Reservierung des eigenen Hotels geplatzt ist, kann einem möglicherweise das Touristenbüro (Inatur) am Flughafen weiterhelfen, die gerne auch ein paar Hotels anrufen. Das eigentliche, übrige Venezuela soll allerdings um einiges besser und schöner zu bereisen sein als die Hauptstadt!
Caracas hat aber auch seine schönen Seiten: Auf dem Hauptplatz "Plaza Bolívar" (benannt nach dem Volkshelden Simón Bolívar) tummeln sich viele Caraqueños (so werden die Einwohner Caracas' genannt) und auch der eine oder andere Brunnen, sowie einer Reiterstatue in der Mitte.
Unbedingt sehenswert ist die Seilbahn zum Parque Ávila Mágica, der oben auf einer Bergkuppe liegt. Von hier aus hat man sowohl Ausblick auf die Großstadt Caracas, als auch auf die andere Seite, die zum Meer hin zeigt. Hier wurde in den 50er Jahren das 5-Sterne Hotel Humboldt hoch oben erbaut, das nun allerdings aus Sicherheitsgründen stillgelegt wurde und nur noch in den unteren Etagen von Touristen besichtigt werden kann.

Bogotá (Kolumbien)
In der Hauptstadt Kolumbiens gibt es viel zu sehen. Als erstes sieht man, dass Bogotá riesig ist! Dies kann man wunderbar vom Berg "Monserrate" aus sehen, auf den sowohl eine Seilbahn als auch ein "Funicular" -quasi eine Seilbahn auf Schienen- führen. Oben gibt es neben einigen Restaurants, Souvenirläden und sonstigen Ständen eine Kirche zu sehen, wo ständig Messen stattfinden. Eine alte kolumbianische Legende besagt, dass junge Paare, die zu dieser Kirche hinaufsteigen, niemals heiraten werden. Da der Aberglaube in Lateinamerika aber sehr weit verbreitet ist, gibt es noch heute viele Kolumbianer, die daran glauben. Naja, man kann ja nie wissen...!
Weiterhin gibt es in Bogotá eine Vielzahl von Galerien und Museen, wie z.B. dem "Museo de Oro", dem Goldmuseum, welches sehr sehenswert ist. Zudem wurde die Stadt zur "Welthauptstadt des Buches 2007" gekürt.
Auch in Bogotá ist der Hauptplatz "Plaza Bolívar" beeindruckend. Nicht nur wegen der vielen Tauben, die schon fast eine Plage sind, sondern vielmehr wegen der Kathedrale und des Justizpalastes an den Seiten des Platzes. Als ich in der Stadt war, hatte ich das Glück, gerade die jährliche Parade zur Feier der Stadtgründung mitzubekommen. Viele Kapellen, skurrile Verkleidungen und sonstige Quatschmacher konnte man hier bestaunen.
In Bogotá habe ich außerdem die internationale Kette "Crepes & Waffles" besucht, die sehr leckere Crêpes machen und die Philosophie haben, nur alleinerziehende Mütter einzustellen. (Und damit sind sie sehr erfolgreich!) Weiter ging es dann in einer achtstündigen Fahrt nach Medellín.


Medellín
Medellín liegt im Tal "Valle de Aburrá" und ist aufgrund dieser topologischen Gegebenheiten etwas in die Länge gezogen. Einmal pro Jahr findet hier das Blumenfest "Feria de Flores" statt, das ich aber leider knapp verpasst habe.
Kulturell hat die zweitgrößte Stadt Kolumbiens auch sonst viel zu bieten: Die Biblioteca España hat eine außergewöhnliche Architektur und wurde in einem der ärmeren Stadtviertel auf dem Gipfel eines Berges erbaut. Auf diesen führt zudem eine Seilbahn, die kostenlos mit dem Metro-Ticket benutzt werden kann. So werden außerdem die Straßen des Viertels entlastet.
Das "Museo de Antioquia", welches das wichtigste Museum in Medellín ist, beherbergt die meisten Gemälde von Fernando Botero. Auf dem Botero-Platz vor dem Museum kann man außerdem Skulpturen dieses Künstlers sehen. Das Hauptmerkmal von Fernando Botero ist, dass er alles übermäßig fett malt. Vorzugsweise Menschen, aber auch Tiere und sogar Musikinstrumente.
Auch die Säulen auf dem "Plaza Cisneros" und das naheliegende Monument "La Raza" im Viertel "La Alpujarra" sind zwei der vielen Dinge, die man in dieser Stadt besichtigen kann. Sehenswert ist auf alle Fälle noch das "Pueblo Paisa": Die Nachbildung eines historischen Dorfes, die ebenfalls die Inneneinrichtung der Zimmer enthält, wie sie früher aussahen.


Kolumbien
In Kolumbien ist vieles besser als sein Ruf. Gastfreundschaft wird hier zum Beispiel ganz anders aufgefasst: Das Wohlbefinden eines Gastes liegt den Kolumbianern sehr am Herzen, so dass sie einem alles in ihrer Stadt zeigen wollen und einen auch zum Essen einladen.
Das Land ist sonst vor allem aus den Nachrichten über Guerilla-Kämpfe bekannt. Diese finden allerdings nur in bestimmten Regionen statt, so dass man als "normaler" Tourist gar nichts davon mitbekommt. Ich habe mich stets sicher gefühlt, wurde nicht überfallen und die Nachtfahrten im Bus haben auch problemlos geklappt.
An kulinarischen Spezialitäten habe ich in Kolumbien unter anderem geröstete Ameisen probiert: Die schmecken eigentlich nur wie angebranntes Popcorn.
Außerdem gibt es hier auch "Baumtomaten", die nicht so süß sind wie ihre bekannteren Artgenossen, aber als Milchshake jedoch vorzüglich schmecken.
Mehl gibt es übrigens nicht nur aus Weizen oder Mais, sondern auch aus der Wurzel "Yuca". Dieses hat einen etwas eigenen, aber sehr leckeren Geschmack.


Cali
"Die Stadt des Salsa" wird Cali auch genannt, da hier nachts an jeder Ecke Salsa getanzt werden kann. Hübsch anzusehen ist auch die im 17. Jahrhundert gebaute Kirche "La Ermita". Ansonsten hat die drittgrößte Stadt des Landes nicht wirklich Außergewöhnliches zu bieten: Einige Museen, schöne Plätze und einen riesigen Zoo mit ungefährt 1200 Tieren.


Popayán
"Die weiße Stadt" (spanisch "ciudad blanca") wird Popayán auch genannt, da die meisten Häuser traditionell weiß gestrichen sind. Hier hielten wir uns allerdings nur etwa eine Stunde auf, da wir nur auf der Durchreise waren. Im Restaurant "Los Quingos" konnten wir lecker und typisch kolumbianisch essen. Weiter ging es richtung Pasto mit einem Busunternehmen, das ich auf keinen Fall empfehle: Transipiales. Nicht nur, dass die Abfahrtszeit falsch angegeben wurde, denn die ohnehin zu engen Sitzplätze waren auch noch überbucht und der Fahrer fuhr wie ein Henker, während er noch telefonierte. ;-)



Las Lajas
In der Nähe von Ipiales, dem Ort an der Grenze zu Equador, befindet sich die eindrucksvolle Kirche von "Las Lajas" (sprich: las lachas). Diese im neugotischen Stil erbaute Kirche steht auf einer ca. 50m hohen Brücke, unter der ein kleiner Fluss fließt. Da hier einige Wunder geschehen sein sollen (die Wände sind voll von steinernen Dankestafeln), ist dieser Ort eine bekannte Pilgerstätte. Aufgrund des hohen Touristen- und Pilgeraufkommens finden hier auch ununterbrochen Messen statt.



Equador
Von der kolumbianischen Grenzstadt Ipiales ging es über die Grenze zur gegenüberliegenden Stadt Tulcán. Die Grenzüberschreitung ging hier problemlos vonstatten, nicht mal das Gepäck wurde kontrolliert. Equador hat übrigens seine eigene Währung, die aber quasi nicht benuzt wird (das Land ist wohl zu klein), stattdessen wird überall mit US-Dollar bezahlt. In Equador kann man eigentlich noch viel mehr machen, als ich es getan habe, doch aus Zeitmangel musste ich leider Dschungel-Touren, Vulkanbesteigungen und die Galapagos-Inseln auslassen.


Quito
Die Hauptstadt Equadors ist mit 1,4 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Land. Da Quito von Vulkanen umgeben ist, zieht sich die Stadt etwas in die Länge, so dass man ab und zu ein Häusermeer erblickt, was bis zum Horizont reicht. Das Klima ist aufgrund der Höhenlage von rund 3000m eher mild, was auch viele ältere Leute bewegt, in die Region zu ziehen. Die Innenstadt mit dem historischen Stadtzentrum wurde mir von einem netten Einheimischen gezeigt, den wir auf der Busreise kennengelernt hatten.
Im Park "Itchimbía" findet man das städtische Kulturzentrum: Ein gläserner Palast, der nachts bunt beleuchtet ist, mit einem kleinen, feinen Restaurant nebendran, von dem aus man eine wunderschöne Sicht über die Stadt hat. Dieser Palast wurde übrigens von Gustave Eiffel erbaut, der vor allem für den Eiffelturm in Paris bekannt ist.
In der Nähe von Quito verläuft natürlich der Äquator, von dem das Land seinen Namen hat. Eine entsprechend kommerzialisierte Touristenstätte wurde auch in der Mitte der Welt ("mitad del mundo") errichtet.



Guayaquíl
Die größte Stadt des Landes und gleichzeitig wichtigste Hafenstadt Guayaquil liegt am Fluss Guayas, der direkt danach ins Meer mündet. Eine tolle Aussicht hat man vom Leuchtturm auf dem Hügel "Cerro Santa Ana", vor allem abends, wenn die Lichter der Stadt angehen. Eine Uferpromenade, der "Malecón 2000", schließt sich am Fuß des Berges an, der für Vergnügungsfreudige einige kleine Restaurants, Kinderspielplätze und ein Kino birgt.
Nach Quito und Guayaquíl ging es dann schon wieder raus aus diesem (verhältnismäßig) kleinen Land, nach Peru.


Peru
Der Grenzübergang nach Peru verlief problemlos, auch das Gepäck wurde nicht kontrolliert.
In Peru, vor allem im Norden, sieht man sehr häufig Mototaxis (quasi eine motorisierte Rikscha), die sehr unsicher aber dafür das billigste Fortbewegungsmittel ist.
Die Peruaner beanspruchen übrigens -ebenfalls wie die Chilenen- die Erfindung des Pisco für sich, ebenso wie sie natürlich auch den besten Pisco Sour der Welt herstellen.
Chinesisches Essen heißt hier übrigens "Chifa", welches aber kein chinesisches Wort ist, sondern eine Neuschöpfung für die Peruaner.
Mit der peruanischen Polizei bin ich auch zwei mal in Kontakt gekommen, da mir einmal meine Kamera abhanden gekommen ist und ich ein anderes Mal fast um 240 Dollar betrogen wurde. Letztendlich ist alles gut ausgegangen (bis auf die Kamera), aber da die Polizei dort sehr schlecht ausgerüstet ist, ist es verständlich, dass sich viele Leute selbst um ihre Sicherheit kümmern. (in Cusco hatte die Polizei z.B. gar kein Auto, so dass ich das Taxi für sie mitbezahlen musste, Internet hatten sie nirgends und auch die Computer waren von etwa 1990)

Chiclayo
In einer der größten Städte in Perus Norden gibt es unter anderem den "Señor de Sipán" (Herr von Sipán). So wird die Mumie genannt, die hier bei Ausgrabungen entdeckt wurde und inetwa so alt sein soll wie ihre ägyptischen Kollegen. Die Mumien sind im gleichnamigen Museum (Museo de Sipán) zu finden, welches in Pyramidenform gebaut ist, mit einer langen Rampe zum Eingang, und blutrot angestrichen ist. Zuvor empfehle ich allerdings, die originale Ausgrabungsstätte zu besuchen, wo auch weiterhin ausgegraben wird (momentan sind sie bei Grab Nr. 14). Diese ist ca. 15km entfernt, aber sehr eindrucksvoll und man bekommt hier erst ein Verständnis für die Ausstellung im Museum.
In der weiteren Umgebung gibt es noch mehr Ruinen von Pyramiden, wie z.B. die Pyramiden von Tucume. Danebenliegende Hügel kann man besteigen und hat von den dortigen Aussichsplattformen einen schönen Blick auf die Umgebung und die Pyramiden.
Einen sehr schönen Strand gibt es übrigens im nahe gelegenen Pimentel.


Lima
Von der Hauptstadt und größten Stadt Perus habe ich leider nicht allzu viel gesehen. Am beliebtesten ist wohl der Stadtteil Miraflores, wo es viele Restaurants und Bars gibt. Im Park am Meerufer (Parque del Amor, zu deutsch "Park der Liebe") starten täglich Paragleiter, um ihre Runden über dem Pazifik und der Stadt zu drehen. Mir war dieser 15minütige Spaß mit 80 Dollar aber zu teuer.
Der Flughafen der Stadt liegt übrigens außerhalb, nämlich in der (inzwischen mit Lima zusammengewachsenen) Nachbarstadt Callao. Eine Taxifahrt in die Innenstadt dauert eine knappe 3/4 Stunde und kostet etwa 10 Euro.
In der Innenstadt von Lima macht sich der Golfplatz breit, wo inzwischen schon die Hochhäuser drumrumwachsen. Mitglied werden dürfen allerdings nur Männer!
Der Strand am Stadtrand ist aufgrund der Steilküste und der danebenliegenden Autostraße nicht sehr attraktiv zum Baden, zumal der Pazifik nicht sehr warm ist. Einen schöneren Strand soll es in "Santa María del Mar" geben.


Salkantay
Von Cusco aus ging es auf die viertägige Tour über den Pass des Berges Salkantay und mit Machu Picchu als Ziel am fünften Tag.
Wir starteten im auf 2800m gelegenen Dorf Mollepata, umrundeten im Laufe des Tages den Berg "Umatay", was aus der Eingeborenensprache Quechua kommt und auf Deutsch "Gipfel des Gesichts" bedeutet. Nach ca. 10 Stunden Fußmarsch und 900 Höhenmetern mehr erwartete uns die erste Zeltstelle, die sich bereits am Fuße des Berges Salkantay befand. Die Daunenschlafsäcke haben sich bei nächtlichen 7 °C sehr gut bewährt.
Am nächsten Tag überquerten wir zunächst den Pass von Salkantay (zu deutsch "wilder Gipfel"), der auf 4600m Höhe liegt. Darauf folgte ein ca. achtstündiger Abstieg. Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, wurde auch -wie bei der letzten Reise- fleißig Kokatee getrunken.
Am dritten Tag mieteten wir uns Pferde, um unsere Füße und Knie zu schonen, die schon einige Blessuren davongetragen hatten. Auch wenn ich sonst nicht gerne reite, war es ein tolles Gefühl, von einem weißen Ross durch die Anden getragen zu werden. Am Abend wurden wir zudem noch mit thermalen Quellen belohnt - sehr angenehm!
Der letzte Tag war eher gemütlich, da es nur 7 Stunden Wanderung waren und wir unserem Ziel "Machu Picchu" schon sehr nahe gekommen waren. Wir gelangten am Nachmittag in den touristischen Ort Aguas Calientes ("heiße Gewässer"), wo wir endlich, nach drei Nächten in unbequemen Zelten, ein Hotelzimmer bekamen.
Unsere Bergführer waren zwar nicht allzu kulturell gebildet, aber immerhin hielten sie stets die 18köpfige Truppe beisammen und brachten mir sogar ein paar Worte in Quechua (der Eingeborenensprache) bei.


Machu Picchu
Oben auf dem Gipfel eines Berges, auf knapp 2400m liegt die Ruinenstadt Machu Picchu (sprich: matschu piktschu, zu deutsch "alter Gipfel"), die im 15. Jahrhundert von den Inka erbaut wurde, dann aber erstaunlicherweise nicht von den Spaniern entdeckt wurde, als sie 1532 die Gegend eroberten (da wohl alles mit Bäumen und Sträuchern überwuchert war). Erst im frühen 20. Jahrhundert wurde Machu Picchu der Weltöffentlichkeit von dem Amerikaner Binghams publik gemacht. Seit 1983 ist es Weltkulturerbe und zählt auch zu den "neuen sieben Weltwundern".
Wir fuhren also mit einem der ersten Busse morgens um halb 6 hoch, um rechtzeitig dort zu sein. Zuerst erledigten wir die Anmeldung für den gegenüberliegenden Gipfel (nämlich der, den man immer im Hintergrund auf den Fotos sieht) Wayna Picchu ("junger Gipfel"), da dort nur 400 Leute pro Tag hoch dürfen. Wir waren gegen 6:20 noch rechtzeitig am Eingang und bekamen die Tickets mit den Nummern 327 und 328. Der Aufstieg dauerte ca. 1,5 Stunden und es waren etwa 340 Höhenmeter zu überwinden. Man sollte also durchaus körperlich fit dafür sein, denn der Abstieg ist auch nicht zu unterschätzen.
Wir verbrachten noch den restlichen Tag in Machu Picchu und schauten uns die Ruinen an. Die Inka glaubten an den Sonnengott ("inti" = Sonne auf Quechua) und an drei Welten: Die Unterwelt, die sich unter der normalen Welt befindet, und dargestellt wird durch die Schlange, dann die Welt, in der wir leben, dargestellt durch den Puma, und den Himmel, der durch den Kondor symbolisiert wird. Die Berge verbinden alle drei Welten miteinander.
Da Machu Picchu wohl ursprünglich eine Klosteranlage war, gibt es für jedes dieser Tiere einen kleinen Tempel. Eine Besonderheit der Inka-Bauten ist, dass sie die Steine so exakt aufeinandersetzten, dass sie keinen Lehm oder Mörtel dazu benötigten. Je wichtiger ein Gebäude war, desto exakter war die Konstruktion. In die Wände der Tempelanlagen konnte man nicht mal eine Stecknadel zwischen die Steine stecken. Eine weitere Besonderheit ist die Erdbebensicherheit der Bauten: Mit Querverstrebungen innerhalb der Steinbrocken verhinderten sie Verschiebungen. Ca. 80% der Bewohner von Machu Picchu waren weiblich, wie man anhand einer Untersuchung der Grabstätten herausfand. Auf den zahlreichen Terrassen wurden die Lebensmittel angepflanzt, die noch in dieser Höhe wuchsen, nämlich Kartoffeln, Mais und Koka-Blätter.
Am Abend ging es dann wieder zurück in den touristischen Ausgangsort Cusco.


Cusco
Cusco ist die größte und wichtigste Touristenregion des Landes, weshalb auch die Preise in der letzten Zeit immens angestiegen sind.
Innerhalb von Cusco gibt es einiges zu sehen: Am großzügigen Hauptplatz (Plaza de Armas) steht eine uralte Kathedrale, sowie eine weitere Kirche und antike Gebäude. Nicht weit davon stehen die Reste des wichtigsten Sonnentempels der Inka, nämlich der Coricancha. Außerdem gibt es in einem kleinen Sträßchen noch eine Mauer mit einem großen Steinklotz, der trotz seiner zwölf Ecken genau in die Mauer eingepasst ist.
Dank einem cuscoweiten Streik an einem der Tage, wo vor allem die Transportunternehmen beteiligt waren, wurden über den ganzen Tag alle Läden und Geschäfte verrammelt und selbst die Restaurants öffneten erst abends (und auch nur eine kleine Tür jeweils).
In der näheren Umgebung schauten wir uns noch diverse Ruinen an und machten so eine Tagestour nach Chincheros, Ollantaytambo und Pisaq, wofür wir ein Taxi "mieteten" (das kostete ca. 20 Euro für die 6 Stunden).
Von der Kirche "San Cristóbal" (in Cusco) aus hat man übrigens einen wunderbaren Blick über die Stadt, auch bei Nacht lohnt sich der Weg dorthin.
Kulinarisch zu empfehlen ist das nahe am Hauptplatz gelegene Restaurant "Inti Raymi" (Quechua für "Sonnenfest") oder auch eine leckere Holzofenpizza beim Pizza Express (die auch zuliefern), der etwa 15 Häuserblocks vom Zentrum entfernt liegt.
Inzwischen bin ich wieder zu Hause, werde aber bestimmt eines Tages wiederkommen!

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